Der Tanz der Fische mit der Jungfrau

Der Vollmond am Samstag den 24.02.2024 um 13:30 MEZ.

Dieser Vollmond findet auf der Achse Jungfrau und Fische statt. Diese beiden sich im Tierkreis gegenüberliegenden Zeichen teilen eine Energie, aber setzen sie anders um. Während Jungfrau für Form, Ordnung und Raffinesse steht, stehen die Fische für Intuition, Chaos und Unendlichkeit. Die Jungfrau will, dass wir innerhalb der Grenzen von Raum und Zeit und auch Körper bleiben. Die Fische sind eher mit dem unendlichen Raum verbunden, und sehen manchmal nicht den Unterschied zwischen sich selbst und anderen, was sie zu empathisch machen kann. Man kann es auch so sehen: Die Fische stehen für unsere Wünsche, für das, was wir wollen, die Jungfrau kann es umsetzen.

Jungfrau – Fische Achse: 

Jungfrau repräsentiert Analyse und Fische Intuition. Indem man analytisches Denken mit Intuition kombiniert, können Individuen bessere Entscheidungen treffen und ein besseres Verständnis von sich selbst und der Welt um sie herum erreichen.

An die Arbeit

Der nächste Vollmond findet am Samstag, dem 24. Februar 2024 statt, um genau 13:30 Uhr MEZ. Während die Sonne im mystischen, einfühlsamen, kreativen Zeichen der Fische steht, ist der Vollmond im perfektionistischen, geduldigen, analytischen Zeichen der Jungfrau.

Die Jungfrau ist das Zeichen der Arbeit, und Vollmonde sind Zeiten des Abschlusses. Die Phase um diesen Vollmond herum bietet sich dafür an, Dinge zu erledigen. Projekte abzuschließen, Hausarbeiten anzugehen, To-do-Listen abzuarbeiten. Es ist eine hochkonzentrierte Energie und eine Chance, eine Menge Dinge zu erledigen, die sich aufgestaut haben. Die Arbeit, die wir jetzt erledigen, kann sich später finanziell auszahlen.

Aber Vorsicht: Die Jungfrau ist auch das Zeichen, das den Stress regiert. Wir sollten also auch auf genügend Pausen achten, und darauf, dass wir ein Ventil haben.

Die Kehrseite der produktiven Jungfrau: Kontroll-Freak! Wir könnten jetzt nichts weniger, als Perfektion zu erwarten, und sind unnachgiebig, auch gegenüber uns selbst. Es hilft schon, sich daran zu erinnern, dass man eben nicht alles kontrollieren kann.

Dank zweier Stelliums (im Wassermann und in den Fischen) und auch weil alle Planeten direkläufigt sind, ist die Luft extradynamisch aufgeladen. Wir wollen alles in Bewegung halten und weiterkommen.

Die ICH Achse:

Die Stelliums befinden sich auf der linken Horoskopseite und umfassen alle Planeten außer dem Mond. Die Lilith ist ein sensibler Punkt, kein Planet und auch der absteigende Mondknoten ist eine Rechengröße und kein Planet. Die linke Seite des Horoskops steht für die aktive Gestaltung.
Sind nun alle Langsamläufer (Saturn, Neptun, Uranus und Pluto) und fast alle persönlichen Planeten (Sonne, Mars, Merkur, Venus und Jupiter), sowie die sensiblen Punkte: Chiron und aufsteigender Mondknoten, auf der aktiven Seite der Radix gelagert, hat das einen klaren Aufforderungscharakter.

Der Tanz zwischen Jungfrau und den Fischen ist bei diesem Vollmond ein Hin und Her, keine ganz klare Energie, kein eindeutiges Ja oder Nein, und kann schnell die Richtung ändern. Doch wenn man ihn harmonisch tanzt, erkennt man jetzt, was man der Welt zu bieten hat. Der Vollmond in der Jungfrau ist der perfekte Zeitpunkt, um sich selbst in einem neuen Licht zu sehen, und all seine Einzigartigkeit und Talente zu feiern.

Das reale Leben


Außerdem ist auch Saturn in den Fischen. Saturn ist der Planet der Verantwortung und harmoniert gut mit dem Vollmond in der Jungfrau, will aber, dass wir uns den Herausforderungen und Härten stellen, die das reale Leben bereithält. Er ermutigt uns, uns für unsere Heilung und unser Wachstum einzusetzen. Es ist wie eine Verpflichtung sich selbst gegenüber, eine reine Form der Selfcare – eigentlich ungewöhnlich für Saturn. Es ist eine Zeit, in der du besonders gut spüren kannst, welche Grenzen du ziehen musst, um dich selbst und deinen Weg zu ehren.

Do´s and Don´t s in der Vollmond Zeit

Ja für:

Abhaken: an diesem Wochenende kannst du vieles endlich unter “erledigt” abheften. Damit der Berg an Aufgaben nicht zu viel wird und realistisch bleibt, neben jeden To-do-Punkt schreiben, wie lange die Aufgabe dauern wird und welche Unterpunkte sie mit einschließt.

Realitätscheck. Welcher Bereich in deinem Leben fühlt sich am wenigsten stabil an? Warum? Was liegt in deiner Macht, um das zu ändern?

Grenzen setzen. Die Jungfrau will von uns, dass wir vernünftige Forderungen stellen: Das ist schließlich ist auch eine Art von Selbstrespekt. Sagen wir, jemand hält uns zu lange hin. Das ist a) ein Machtspiel, und b) blockiert es uns. Die Jungfrau erinnert uns daran, dass wir nicht ewig geduldig herumsitzen müssen, sondern selbst Deadlines setzen können und sollten. Und Saturn hilft bei dieser Einstellung, diese Grenzen zu setzen und aufrechtzuerhalten.

Atmen. In diesen Tagen sollte man sich häufiger als sonst mit seinem Atem verbinden.

Nein für:

In die Produktivitätsfalle tappen. Je mehr wir erledigen, desto mehr wollen wir erledigen. Nicht übertreiben! Wir brauchen auch Pausen, sonst geht der Schuss nach hinten los.

Gut genug. Nope. Nicht während dieses Vollmonds. In diesen Tagen nichts durchgehen lassen, was nicht den eigenen Standards entspricht. Die Jungfrau hat hohe Ansprüche, und weil sie auch ein geniales Urteilsvermögen besitzt, das sich dank des Vollmonds als noch klarer erweist als sonst, kann man in dieser Phase Dinge (und Verhaltensweisen), die nicht ganz stimmen, noch einfacher erkennen.

Zu viel Empathie. Die Schattenseiten der starken Fische-Energie: nicht mehr zu wissen, welche Emotionen unsere eigenen sind und welche zu jemand anderem gehören. Das können einfach zu viele Gefühle auf einmal sein, die sich dann in ungesunden Verhaltensweisen äußern. In der Atmung und Erdung bleiben.